Aktuelles

Solidaritätsnotiz mit Berliner Postdocs

Stellungnahme zur Novelle des Berliner Hochschulgesetzes

Die AG Arbeitsbedingungen Kunstwissenschaft im Ulmer Verein hat gemeinsam mit dem Netzwerk für gute Arbeit in der Wissenschaft eine Stellungnahme zur universitären Reaktion auf die Novelle des
Berliner Hochschulgesetzes verfasst.

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Neue AG: Postwar Futures. Europa nach dem Krieg 1945-1965

Ausgehend von den zwanzig Jahren nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs erforscht die Arbeitsgruppe den vergangenen und zukünftigen Status von „Europa“ für die aktuelle Kunstgeschichte. Unser Interesse gilt neben der Kunst, visuellen Kultur und Architektur auch den Modellen der (Kunst)Geschichte. Vier thematische Felder sollen in den Blick genommen werden: Kunst als Handwerk (Prozesse), das Erbe der Aufklärung und seine Herausforderungen (Öffentlich-keiten), Universalität vs. Diversität (Institutionen) und Geschichtsbilder als Zukunftsbilder (Historiografien). Weitere Informationen sowie die Kontaktadresse der drei Gründerinnen Theresa Köhl, Barbara Lange, Jordan Troeller sind hier zu finden.

Neue AG: Materialität(en): Rezeptionen - Tranformationen - Manifestationen

Die AG Materialität(en): Rezeptionen - Transformationen - Manifestationen hat sich neu gegründet. Die AG Materialität(en): Rezeptionen – Transformationen – Manifestationen bietet den Akteur:innen in kunstbezogenen Tätigkeitsfeldern (Kunstwissenschaftler:innen, Restaurator:innen, Künstler:innen, Kurator:innen etc.) mit materialitätsspezifischer Ausrichtung ein Forum des fachlichen Dialogs. Es ist derzeit ein monatlicher jour fixe des matériaux (Arbeitstitel) in Planung. Weitere Informationen sowie die Adressen der beiden Sprecherinnen Hanna Baro und Ina Jessen finden sich auf der AG-Unterseite.

Call for Papers

100. KSK in München in hybrider Form

Vom 17. bis zum 20. Februar 2022 findet der 100. Kunsthistorische Studierendenkongress (KSK) zum Thema VER•WANDLUNG•EN als hybride Veranstaltung am Institut für Kunstgeschichte der Ludwig-Maximilians-Universität und am Zentralinstitut für Kunstgeschichte in München statt. Der KSK ist ein von Studierenden für Studierende durchgeführter Kongress und wird seit 1969 ausgetragen. Seit einigen Jahren findet er jedes Semester in wechselnden Städten im deutschsprachigen Raum statt.

Der Call for Papers läuft bis zum 31.12.2021 und ist hier veröffentlicht.

Lunchtalks im Herbst

Redebedarf. Lunchtalks des Ulmer Vereins

Der Ulmer Verein bietet ab 2021 ein neues digitales Forum für Diskussion und Austausch an: "Redebedarf. Lunchtalks des Ulmer Vereins". Einmal im Monat werden aktuelle Themen der kritischen Kunstgeschichte vorgestellt und diskutiert. Die Lunchtalks sollen der besseren Vernetzung von Studierenden und der in Hochschule, Museum oder als Selbstständige tätigen Kunsthistoriker:innen und Kulturwissenschaftler:innen dienen, ihren – und unseren – Fragen Raum bieten und zur Debatte anregen. Die Veranstaltungen dauern jeweils eine Stunde: 60 Minuten für einen kritischen und offenen Austausch, der die Community an einen gemeinsamen virtuellen Tisch bringt.

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NEUE TERMINE AB JAN. 2022

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Eine vorherige Anmeldung zu den Lunchtalks ist nicht notwendig. Zur Teilnahme folgen Sie bitte den Links zu den oben genannten Ankündigungen.

#UlmerVerein #UlmerVerein #Redebedarf


Neuerscheinung

kritische berichte Heft 3.2021

Rassismus in der Architektur / Racism in Architecture

Regine Heß, Christian Fuhrmeister, Monika Platzer Aus dem 'Toten Winkel' zum Mainstream? Eine Bestandsaufnahme. Editorial
Catharina Meier Network of Black Professionals Working in the Building Industry
Maja Lee-Voigt Public Urban Space Matters!
Reflections on Regulation and Racialization of Public Urban Space through Spatialized Policing Practices
Itohan Osayimwese From Postcolonial to Decolonial Architectural History: A Method
Ole W. Fischer Der 'blutige' Durchbruch des belgischen Art Nouveau. Die Kongo-Freistaat-Ausstellung in Tervuren 1897
Monika Platzer Politisches über zwei "unpolitische" Architekten. Roland Rainer und Karl Schwanzer im Nationalsozialismus
Regine Heß Deconstructing Nationalist Mindsets in Architectural History and Theory by Questioning the Concept of the Single-Family House
Alexandra Klei Von der 'Wiedergutmachung' zum "Kampf gegen Antisemitismus". Bedeutungszuschreibungen an Synagogen in Deutschland nach 1945
Sabine Girg Am Rand der Stadt und der Gesellschaft: Das Wohnbauprojekt Poblado Gitano. O Vao, Pontevedra
Mira Anneli Naß Architektur von unten? Eine Kritik komplexitätsreduzierender Praktiken bei Forensic Architecture
Birgit Szepanski Smashing Figures - Ein performativer Spaziergang im Olympiapark Berlin
Benjamin Kaufmann, Christian Fuhrmeister Die Schandwache am Lueger-Ehrenmal in Wien im Oktober 2020
Arbeitsbedingungen in den Kunstwissenschaften: Debattenbeitrag  
Christian Frühm, Henry, Kaap, Léa Kuhn Hochschulinnovation und kein Ende? Ein Plädoyer für mehr Arbeit an der Arbeit



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11.-13. November 2021

Klick! Kooperation, Kompetenz, Sichtbarkeit. Kunstwissenschaften und Wikipedia

11.-13. November 2021      //      Abenddiskussion + Online-Werkstatt

Weit über 1.3 Millionen Seitenaufrufe gibt es pro Tag in der deutschen Wikipedia. Die dort vorhandenen Einträge sind bei der Suche nach Informationen im Netz oft die erste Anlaufstelle – und häufig sogar die einzige. Die von zehntausenden freiwilligen Autor:innen verfassten Wikipedia-Artikel bilden – aus unterschied-lichsten Perspektiven – Wissen ab, reproduzieren und vernetzen es. Zu den inzwischen 2,6 Millionen deutschsprachigen Einträgen gehören auch zahlreiche Artikel über Bau- und Kunstwerke, Künstler:innen, kunstwissenschaftliche Fachbegriffe und Kunsthistoriker:innen. Wikipedia-Informationen formen so das Bild unserer Disziplin, ihrer Wissensbereiche, Methoden und Forschungsobjekte mit. In Anbetracht dieser Realität ist es höchste Zeit, dass die Kunstwissen-schaften die Online-Enzyklopädie als Arbeitsinstrument und wichtiges Medium der Wissenskommunikation anerkennen und reflektieren – und sich aktiv einbringen. Hierzu soll kuwiki. AG Kunstwissenschaften + Wikipedia, eine vom Ulmer Verein, dem Verband Deutscher Kunsthistoriker und dem AK Digitale Kunstgeschichte unterstützte Initiative, beitragen. In ihr arbeiten seit Frühling 2021 Kunsthistoriker:innen und Wikipedianer:innen (sowie Kolleg:innen, die beides sind) zusammen, um Expertise zu bündeln, die Zahl und Qualität der kunstwissenschaftlichen Einträge zu erhöhen und neue Formen der Kollaboration zu entwickeln.

Konferenz-Hashtag
#kuwiki2021

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Fragen von Kunst- und Kulturwissenschaftler:innen vor der Bundestagswahl 2021

In wenigen Tagen ist Bundestagswahl. Noch ist offen, welche Koalition die nächste Regierung bilden wird, aber klar ist schon jetzt: Auch die Arbeitsbedingungen in der Wissenschaft bedürfen entschlossener Reformen; vor allem das Befristungsunwesen muss ein Ende finden.

Auf Initiative der AG Arbeitsbedingungen Kunstwissenschaft haben sich die AG, der Vorstand des Ulmer Vereins und der Arbeitskreis Provenienzforschung e.V.mit entsprechenden Fragen an die Bundestagsfraktionen gewandt. Gebeten wurde um bündige Antworten in jeweils ein bis drei Sätzen. Nachfolgend geben wir die Antworten der Parteien in dem Wortlaut und in der Länge wieder, wie sie uns erreicht haben – unabhängig davon, wie konkret auf die gestellte Frage eingegangen wurde.

Die Parteien sind in alphabetischer Ordnung aufgeführt. Die CDU hat in ihrer Antwort nicht nach den einzelnen Fragen unterschieden, weshalb wir ihr Statement an das Ende des Dokuments gesetzt haben.

Ulmer Verein – Verband für Kunst- und Kulturwissenschaften e.V.
AG Arbeitsbedingungen Kunstwissenschaft im Ulmer Verein
AK Provenienzforschung e.V.

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Informiert Euch, solidarisiert Euch, organisiert Euch!

Erklärung gegen die Prekarisierung von Wissenschaftler:innen

Der Ulmer Verein – Verband für Kunst- und Kulturwissenschaften, die Arbeitsgruppe Arbeitsbedingungen in den Kunstwissenschaften im Ulmer Verein und die Redaktion der kritischen berichte begrüßen und unterstützen die Erklärung von Wissenschaftsverbänden zur Prekarität wissenschaftlicher Laufbahnen und zu #ichbinhanna sowie die damit verbundene Forderung, das Wissenschaftszeitvertragsgesetz abzuschaffen und die Grundfinanzierung der Universitäten endlich zu stärken.

https://www.historikerverband.de/mitteilungen/mitteilungs-details/article/erklaerung-von-wissenschaftsverbaenden-zur-prekaritaet-wissenschaftlicher-laufbahnen-und-ichbinhanna.html

https://kunsthistoriker.org/meldungen/fuer-eine-reform-der-befristeten-arbeitsverhaeltnisse-in-der-wissenschaft/

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Jutta-Held-Preis 2021

Auszeichnung für Jo Ziebritzki

Wir gratulieren dem Mitglied der AG Kunsthistorikerinnen Jo Ziebritzki für die Auszeichnung ihres Buches zu Stella Kramrisch mit dem Jutta-Held-Preis 2021

Die Publikation STELLA KRAMRISCH. Kunsthistorikerin zwischen Europa und Indien. Ein Beitrag zur Depatriarchalisierung der Kunstgeschichte widmet sich dem Werk der Kunsthistorikerin Stella Kramrisch (1896–1993) und geht der irritierenden Kluft zwischen Kramrischs damals gefragter Expertise und dem heutigen Fehlen ihres Werks in der Kunstgeschichtsschreibung auf den Grund. Der Druck der Publikation wurde vom Ulmer Verein 2020 gefördert.

Jo Ziebritzki hat ihr Buch im UV-Lunchtalk am 27. September vorgestellt.

Sammelband

Neuerscheinung der AG Kunsthistorikerinnen vor 1970

Kunsthistorikerinnen 1910-1980. Theorien, Methoden, Kritiken


Hg. von K. Lee Chichester und Brigitte Sölch.

Welche Theorien, Methoden und Kritiken haben die ersten Kunsthistorikerinnen entwickelt, und welche Sichtweisen und Deutungen trugen sie an die Kunst heran? Der Band geht diesen Fragen anhand von 24 Textauszügen – u. a. von Rosa Schapire, Gisèle Freund, Lotte Eisner und Lucia Moholy – nach und lädt zur Wiederentdeckung der frühen Vielfalt der Disziplin ein.

Solidaritätsbekundung

Initiative Geistes- und Sozialwissenschaften gegen die geplante Novelle des Bayerischen Hochschulgesetzes

Der Ulmer Verein bekundet seine Solidarität mit der Initiative Geistes- und Sozial- wissenschaften, die sich gegen eine Bedrohung von Wissenschaft und Lehre durch die geplante Novelle des Bayerischen Hochschulgesetzes richtet. Wer die Initiative individuell unterstützen möchte, kann die Petition unterzeichnen:
https://www.openpetition.de/InitiativeGuS

Die Novelle sieht unter anderem eine Reform und Stärkung der Leitungsstrukturen der Hochschulen zu Ungunsten der Hochschul-Gremien vor. Das jahrzehntelang praktizierte Mitspracherecht von Mittelbau und Studierendenschaft steht - so das Gesetz verabschiedet wird - an den Bayerischen Hochschulen auf der Kippe. 
 
(aus dem Brief der Initiative Geistes- und Sozialwissenschaften)
"In Bayern steht aktuell eine tiefgreifende Reform des Bayerischen Hochschulgesetzes bevor, die für die Geistes- und Sozialwissenschaften eine erhebliche Gefahr bedeuten könnte, da mit ihr eine enge Verzahnung von Wissenschaft und Wirtschaft angestrebt ist und es zu erwarten steht, dass der Verwertungsdruck auf die einzelnen Wissenschaften weiter zunehmen wird.
 
Aus diesem Grund hat sich vor ein paar Wochen die Initiative Geistes- und Sozial- wissenschaften gegründet, die in unterschiedlichen Formaten auf diese Problematik aufmerksam möchte. [...] Weitere Informationen zur Initiative finden Sie unter: 
https://www.facebook.com/InitiativeGuS sowie https://initiativegus.wordpress.com/."

Unterstützungsbekundung

Initiativen gegen prekäre Beschäftigungsverhältnisse an Hochschulen

Am 7. März 2019 startete die Kampagne "Entfristungspakt 2019" zur Schaffung von Dauerstellen an Universitäten. Initiatoren sind das Netzwerk für Gute Arbeit in der Wissenschaft (NGAWiss) und die Gewerkschaften GEW und ver.di. Das Bündnis fordert die Entfristung aller aus dem Hochschulpakt finanzierten Stellen. Bereits am 3. Mai 2019 soll über den nächsten Hochschulpakt verhandelt werden. Weitere Informationen finden sich auch der Seite http://frististfrust.net/.

Der Ulmer Verein unterstützt Bündnisaufruf und Petition, die nach Erreichen des Quorums an Regierungsvertreter*innen geschickt werden soll. Hier geht es zur Petition "Frist ist Frust", für die dringend Unterzeichnende gesucht werden: https://www.openpetition.de/petition/online/frist-ist-frust-entfristungspakt-2019.

Zudem machen wir auf weitere lokale Intiativen aufmerksam, die sich ebenfalls mit aktuellen Kampagnen für Entfristungen einsetzen:

 


Kontakt
Postanschrift

Ulmer Verein - Verband für Kunst- und Kulturwissenschaften e.V.

c/o Institut für Kunst- und Bildgeschichte
Humboldt-Universität zu Berlin
Unter den Linden 6
10099 Berlin

Email:
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