Aktuelles

AG Kunstproduktion und Kunsttheorie im Zeichen globaler Migration

Der Ulmer Verein unterstützt eine neue Arbeitsgruppe:

KUNSTPRODUKTION UND KUNSTTHEORIE IM ZEICHEN GLOBALER MIGRATION

Die Initiatorinnen sind Prof. Dr. Burcu Dogramaci (Ludwig-Maximilians-Universität München) und Prof. Dr. Birgit Mersmann (Jacobs University Bremen).

Weitere Informationen finden Sie hier.

Einladung zur Mitgliederversammlung 2013

22. Februar 2013, 18 Uhr c.t.            

Freie Universität Berlin, Kunsthistorisches Institut, Koserstr. 20, 14195 Berlin, Raum A 125

Vorläufige Tagesordnung

TOP 1: Begrüßung, Mitteilungen und Aussprachen

TOP 2: Festlegung der endgültigen Tagesordnung

TOP 3: Bericht des Vorstands

TOP 4: Entlastung des UV-Vorstands und Neuwahl

TOP 5: kritische berichte

TOP 6: Arbeitsgruppen und KSK

TOP 7: Diskussion neuer Schwerpunktthemen der Vereins- und Vorstandsarbeit

TOP 8: Vorschläge zur nächsten MV

TOP 9: Termine, Verschiedenes

84. Kunsthistorischer Studierendenkongress

CFP: KSK - Entfremdung und Aneignung. Kunst in Bewegung

CALL FOR PAPERS

Institut für Kunstgeschichte der Universität Zürich, 13.06. - 16.06.2013
Deadline: März 31., 2013

83. Kunsthistorischer Studierendenkongress am Institut für
Kunstgeschichte der Universität Wien

Entfremdung und Aneignung. Kunst in Bewegung

«Every nation is a lie that time and history have given – as in old myths or classical legends – an appearance of truth» (Mario Vargas Llosa, Nationalism and Utopia, 1992). Trotzdem ist die Nation als Konstrukt ein fundamentaler Bezugspunkt für die traditionelle Kunstgeschichte. Oftmals wird nach geographischen Kriterien klassifiziert und zu wenig die Komplexität und Offenheit von politischen und kulturellen Grenzen thematisiert. Dabei sind Phänomene des Austauschs und Prozesse der Übersetzung ausschlaggebend für kulturelles Schaffen. Die Geschichte der Globalisierung ist so alt wie die Geschichte der Kulturen. Der Fokus auf diese Entwicklung in den letzten Jahren sowie die digitale Vernetzung scheinen jedoch im Kontrast zur gleichzeitigen Manifestierung von nationalistisch geprägten Ansichten zu stehen. Die Schweiz als Einwanderungsland und föderalistischer Staat mit vier (Sprach)Kulturen kann hierbei als Modellfall für die Thematisierung vom Spannungsverhältnis zwischen lokaler Tradition und globalem Kontext dienen. Wie aus der neueren Forschung ersichtlich wird (Homi K. Bhabha, Thomas DaCosta Kaufmann, David Summers u.a.), ist eine Auseinandersetzung mit Mobilität, Migration und Exil als Grundbedingung kultureller Prozesse relevanter denn je.

Der 84. KSK möchte unter anderem die Diskussion zu folgenden Themenbereichen anregen:

  • (Un-)freiwillige Migration des Kunstwerkes: Was bedeutet ‹Kulturtransfer›?
  • Politische Unruhen: Der Künstler im Exil
  • Rückzugsorte der Kunst: die Schweiz, die USA und anderswo
  • Künstlerische Entfremdung und Aneignung: Probleme, Potenziale, kunsthistorische Konzepte
  • Schwierigkeiten der Künstlerreise, des Einlebens, der Veränderung
  • Reisende Kritiker und Betrachter
  • Grenzüberschreitungen und Globalisierung in der Geschichte und Theorienbildung der Kunstgeschichte

Der thematische Ansatz ist bewusst global gedacht, umfasst alle Epochen vom Mittelalter bis zur Gegenwart und begreift Kunst als ein weites Gebiet, so dass eine Auseinandersetzung mit traditionellen Medien wie Malerei, Skulptur und Architektur, aber auch mit Kunsthandwerk, Design, Film, Fotografie, Performance u.a. angeregt werden soll.

VON STUDIERENDEN FÜR STUDIERENDE ORGANISIERT: DER KSK

Der KSK bietet die Gelegenheit, erste Erfahrungen auf dem Parkett eines kunsthistorischen Kongresses zu sammeln, die eigene Arbeit zu präsentieren und zu diskutieren sowie ein Netzwerk unter Studierenden aufzubauen. Wir erhoffen uns eine rege Teilnahme von Studierenden aller Stufen der Kunst- und Architekturgeschichte sowie verwandten Disziplinen. Der KSK steht ganz im Zeichen der Nachwuchsförderung – umso mehr freuen wir uns, in diesem Rahmen auch das 10-jährige Jubiläum von articulations zu feiern, dem Schweizer Verein für den kunsthistorischen Nachwuchs (www.articulations.ch).

Art der Beiträge und Konferenzsprachen

Vorträge von 20 bis 30 Minuten Dauer können auf Deutsch, Englisch, Französisch oder Italienisch gehalten werden. Passive Deutschkenntnisse werden vorausgesetzt. Ideen für alternative Formate wie Workshops, Podiumsdiskussionen, Rundgänge u.a. auf Deutsch oder Englisch sind sehr willkommen (die Dauer dieser Formate kann je nach Vorschlag variieren). Die Kosten für die Übernachtungen der Vortragenden werden übernommen. Nach Möglichkeit wird ein Beitrag an die Reisespesen geleistet.

Bewerbung

Wir freuen uns über Bewerbungen mit einem Exposé von maximal einer Seite und einem kurzen Lebenslauf (möglichst als ein zusammenhängendes Pdf) bis spätestens 31. März 2013 per Email an: kskzuerich@gmail.com.

Konzept und Organisation

KSK Komitee 2013, Kunsthistorisches Institut der Universität Zürich

Mehr Informationen unter www.ksk-zuerich.com

CFP: kritische berichte: Luxus in der Krise

Berlin Eingabeschluss: 03.03.2013

Call for Papers

kritische berichte, Nr. 4 2013

(please scroll down for English version)

Luxus in der Krise. Kunst, Reichtum und Verschwendung im 20. und 21. Jahrhundert

Was haben Anzeigen von Louis Vuitton, Prada, Tag Heuer, Chanel oder Dior in Zeitschriften wie artforum oder Art in America zu suchen? Ist Kunst mittlerweile eine unter vielen Luxusmarken?  Luxusmarken fungieren als Sponsoren für Kunst, das ist mittlerweile selbstverständlich. Welchen Status hat Kunst in einer Konsumgesellschaft, in der soziale Distinktion über den Kauf von Luxusware funktioniert? Welche Rolle spielt heute der Luxus? Wie werden mit Hilfe des Luxus Fragen nach der Notwendigkeit von Dingen gestellt? Welches Verhältnis hat er zur Kunst? Kann es „nachhaltigen Luxus“ geben? Die Definition Werner Sombarts von „Luxus“ als „jeder Art Aufwand, der über das Notwendige hinausgeht“, scheint für das 20. und 21. Jahrhundert von der Debatte um Konsum und Nachhaltigkeit abgelöst worden zu sein. Gerade in Zeiten der „Krise“, in der (finanz-)wirtschaftliche Systeme und damit ganze Staaten unter Druck geraten, stellt sich die Frage nach dem Verhältnis von Maßhalten und Verschwendung. Wie sind die aktuellen und historischen Verbindungen von Reichtum, Kunst und demonstrativen Konsum in diesem Kontext zu beschreiben? Gesucht wird nach Beiträgen, die sich mit konkreten künstlerischen oder kulturellen Beispielen zum Thema Luxus, Kunst und Kultur im späten 19. Jahrhundert, im 20. oder 21. Jahrhundert befassen und/oder an theoretischen Debatten in diesem Themenbereich beteiligen.

Mögliche Themen wären: -Luxus als Form von Kreativität -Distinktion: Luxus, Kunst und Mode -Gegenmodelle als Stile der Notwendigkeit: die Reduktion und das Maßvolle in der Kunst -Verbindung von Genuss, Luxus und Kunst -Geschlechterkonstruktionen durch Luxus und Konsum -Grenzen des Luxus und Kritik am Luxus -Das Verhältnis der klassischen Avantgarden, des Bauhauses oder anderer Kunstrichtungen zum Thema Luxus und Konsum

Exposé von maximal einer Seite und kurzer Lebenslauf mit relevanten Publikationen von ebenfalls max. einer Seite per e-mail an: aenne.soell@web.de 

bis zum: 3. 3. 13 Auswahl erfolgt bis zum: 31.3.13 Abgabe der Texte bis zum 31.7.13 Maximale Textlänge: 25.000 Zeichen mit Leerzeichen, 3 schwarz-weiß Abbildungen

Englisch Version: Call for Papers for the German journal kritische berichte, Nr. 4 2013

Luxury in crisis. Art, wealth and waste in the 20th and 21st century

What is the relationship between Louis Vuitton, Prada, Tag Heuer, Chanel or Dior and art magazines such as Art in America or artforum? What do their adverts in these magazines mean beyond targeting wealthy art collectors? Can art be thought of as another luxury brand? Luxury brands' sponsoring of art events is now commonplace. But what does this mean in a consumer society in which social distinction functions through the buying of luxury goods? What role does luxury have now and how do we pose the question of what is necessary and what is not? What is the relationship between luxury and art? Can there be sustainable luxury? In the late 20th and 21st century, the definition of the historical function of luxury by Werner Sombart that luxury is „all efforts that go beyond that which is necessary“ seems to be followed by debates on consumer culture and sustainability. Especially in times of „crisis“, in which whole financial systems and nation states seem to be on the brink of collapse, the question of waste, sustainability and restraint becomes urgent. How, in this context of „crisis“, can the current and historical connection between luxury, wealth, art, sustainability and waste be described? We are looking for papers that deal with art work, examples from material culture and/or other cultural phenomenons in this context from the end of the 19th century up the the 21st century. We also welcome papers that deal with theoretical issues in this area.

Possible topics could be: -Luxury and its relation to creativity -Distinction: luxury, art and fashion -Styles of necessities versus styles of luxury -Connections between pleasure, luxury and art -Genderconstructions within the discourses of luxury and art -The critique of luxury in art -The relationship of the classical avantgardes to luxury

Please send: abstract of a maximum of one page and short cv with relevant publications of one page to the editor of kritische berichte: aenne.soell@web.de 

deadline:  3rd of March 2013 You will be notified by the 31st of March 2013 Final text will have to handed in by the 31st of July 2013 and have a maximal length of 25.000 character incl. spaces. A maximum of three black and white images will be printed with the paper.

Bild – Kompetenz – Vermittlung

Der Ulmer Verein unterstützt eine neue Arbeitsgruppe:

BILD  KOMPETENZ  VERMITTLUNG

Eine Initiative von Alke Vierck, Romy Kühnert, Christine Busch und Yella Hoepfner

Weitere Informationen finden Sie hier.

Petition zur Rettung der Gemäldegalerie Berlin

An dieser Stelle möchten wir Sie auf die von Jeffrey Hamburger, Kuno Francke Professor für Deutsche Kunst und Kultur an der Harvard University in Cambridge, MA., initiierte Petition zur Rettung der Sammlung Alter Meister in der Berliner Gemäldegalerie hinweisen.

Die Unterschriftenaktion richtet sich an den Präsidenten der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, Prof. Dr. Hermann Parzinger, mit der Bitte, die gegenwärtigen Pläne zur Räumung der Galerie Alter Meister zur Schaffung eines neuen Ausstellungsraums für die Sammlung Pietzsch mit Kunstwerken des 20. Jahrhunderts zu überdenken.

Wir unterstützen die Initiative von Jeffrey Hamburger und bitten Sie eindringlich, die Petition zu unterzeichnen. Sie erreichen die Unterschriftenaktion über diesen Link.


Kontakt
Postanschrift

Ulmer Verein - Verband für Kunst- und Kulturwissenschaften e.V.

c/o Institut für Kunst- und Bildgeschichte
Humboldt-Universität zu Berlin
Unter den Linden 6
10099 Berlin