kritische berichte.
Zeitschrift für Kunst- und Kulturwissenschaften
Mitteilungsorgan des Ulmer Vereins - Verband für Kunst- und Kulturwissenschaften e.V.
WICHTIGE NEUERUNG: kritische berichte ab Januar 2025 ausschließlich im Open Access
Zum 1. Januar 2025 erscheinen die kritischen berichte ausschließlich im Open Access bei arthistoricum.net (Universitätsbibliothek Heidelberg). Die bisherigen Abonnements der Printausgabe laufen zu diesem Datum aus.
Neuererscheinung
Heft 4.2025
Antirassistische Kunstgeschichte
hg. v. Daniel Berndt, Nadine Jirka, Charlotte Matter, Rosa Sancarlo (CARAH – Collective for Anti-Racist Art History) und Henry Kaap
Das Heft soll einen Beitrag zur Entfaltung einer antirassistischen Kunstgeschichte leisten – allgemein als ein zentrales Anliegen für die Disziplin und spezifischer in Verantwortung gegenüber den historischen wie gegenwärtigen Konstellationen des europäischen und deutschsprachigen Kontextes. Die Beiträge und ihre unterschiedlichen methodischen Ansätze beleuchten Verflechtungen mit kolonialen Vergangenheiten ebenso wie gegenwärtige rassistische und diskriminierende Prägungen, die gesellschaftliche Wirklichkeit, Wissenschaft und Kunst gleichermaßen durchziehen. Dabei eröffnen sie Perspektiven auf Möglichkeiten kritischer Revision, solidarischer Wissensproduktion sowie ästhetischer und kuratorischer Praxis, die die bestehenden Machtverhältnisse sichtbar machen, befragen und transformieren wollen.
Inhalt
| Daniel Berndt, Charlotte Matter, Rosa Sancarlo |
Editorial: Wege zu einer antirassistischen Kunstgeschichte https://doi.org/10.11588/kb.2025.4.113081 |
| Jacqueline Francis, Camara Dia Holloway |
Working Towards a Critical Race Art History https://doi.org/10.11588/kb.2025.4.113082 |
| Chanyoung Park |
Yellow Feelings. Emotional Racialized Encounters and Ornamental Subjectivity https://doi.org/10.11588/kb.2025.4.113083 |
| Viviana Gravano |
Die ikonografischen Wurzeln des Rassismus in Italien https://doi.org/10.11588/kb.2025.4.113084 |
| Fiona McGovern |
"moving out of the ivory tower and into the workplace". Ein Kommentar zum Wiederabdruck von 'Working Women/Working Artists/Working Together'
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| Jeff Bowersox im Gespräch mit CARAH |
«Who Is This Black Man in a Prussian Spiked Helmet?» A Conversation with Jeff Bowersox from the Black Central European Studies Network https://doi.org/10.11588/kb.2025.4.113085 |
| Susanne Huber |
Ungesetzte Sperrfrist. Überlegungen zu situierter Körpergeschichtlichkeit in James Gregory Atkinsons Zeitkapseln https://doi.org/10.11588/kb.2025.4.113086 |
| Gürsoy Doğtaş |
«...who’s afraid of red, yellow and blue?» Augenarbeit in der Fabrik https://doi.org/10.11588/kb.2025.4.113088 |
| Daniel Berndt |
Antirassismus in der DDR – zwischen Ideal, Bildpolitik und Realität https://doi.org/10.11588/kb.2025.4.113088 |
| Tasnim Baghdadi, Eric Otieno Sumba und Marilyn Umurungi im Gespräch mit Charlotte Matter |
«Ich sehe Dich und ich sorge mich um Dich» Museen und antirassistische Praktiken https://doi.org/10.11588/kb.2025.4.113090 |
| Larissa Tiki Mbassi |
Why Does a Plaque at the Espace Tilo Frey Still Mention Louis Agassiz? Detouring as a Methodological Tool to Reveal Diverting Tactics, p. 103-111 https://doi.org/10.11588/kb.2025.4.113091 |
| Debattenbeitrag |
Kunstgeschichte mit links: Zu Vergangenheit und Zukunft der kritischen Kunstwissenschaften |
| AG Kunstgeschichte mit links (Irene Below, Katja Bernhardt, Henrike Haug, Andreas Huth, Fiona McGovern) |
Präteritum und Präsens, gern Imperfekt und natürlich Futur. Zugänge zur Kunstgeschichte mit links https://doi.org/10.11588/kb.2025.4.113093 |
| Nachruf |
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| Karin Gludovatz |
Nachruf auf Daniela Hammer-Tugendhat (1946–2025) https://doi.org/10.11588/kb.2025.4.113759 |
Neuerscheinung
Heft 3.2025
Intersektionalität und Ausstellungsgeschichte / Intersectionality and Exhibition History
hg. v. Maria Bremer und Isabelle Lindermann
Das Heft knüpft an die Konjunkturen des Intersektionalitätsbegriffs an und fragt, inwiefern dieser als sozialhistorisch fundiertes Konzept nicht nur gegenwartsbezogen verstanden, sondern auch rückblickend auf Kunstausstellungen angewendet werden kann – als ein produktives Werkzeug der Ausstellungsgeschichte. Intersektionalität bezeichnet im Ausstellungsmodus sowohl das Zusammenwirken verschiedener Diskriminierungsformen als auch Strategien zu deren Sichtbarmachung und Überwindung. Kann deren Berücksichtigung in der Analyse etablierte Ausstellungsgeschichten infrage stellen und zugleich der Tendenz zur Partikularisierung dieses kunsthistorischen Arbeitsbereichs entlang singulärer Identifikationskategorien entgegenwirken?
Inhalt
| Maria Bremer / Isabelle Lindermann (Hg.) |
Editorial: Intersektionalität und Ausstellungsgeschichte https://doi.org/10.11588/kb.2025.3.111512 |
| Maria Bremer / Isabelle Lindermann (ed.) |
Editorial: Intersectionality and Exhibition History
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| Jeannine Tang |
Intersectionality by Other Means. Jeannine Tang in Conversation with Maria Bremer and Isabelle Lindermann
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| Lucy R. Lippard / Candace Hill-Montgomery |
Working Women/Working Artists/Working Together
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| Fiona McGovern |
"moving out of the ivory tower and into the workplace". Ein Kommentar zum Wiederabdruck von 'Working Women/Working Artists/Working Together'
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| Clarissa Ricci |
1970s Feminisms at the Venice Biennale
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| Carina Engelke |
Intersektionalität im Modus künstlerisch-kuratorischer Kollektivität? Die Ausstellungsreihe Events des New Museum in New York (1980–1983)
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| Silvia Maria Sara Cammarata |
The Exhibition as a Critical Tool: Guerrilla Girls’ Practices between Activism and Institution since 1985
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| Shirin Graf |
Die Ausstellung One Day We Shall Celebrate Again: RomaMoMA bei der documenta fifteen (2022) – intersektional gelesen
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| Debattenbeitrag |
Kunstgeschichte mit links: Zu Vergangenheit und Zukunft der kritischen Kunstwissenschaften |
| Irene Below / Isabelle Lindermann / Fiona McGovern |
Kunstvermittlung und Ausstellungspraxis. Auf der Suche nach einer emanzipatorischen Kunstgeschichte nach 1967 Irene Below im Gespräch mit Isabelle Lindermann und Fiona McGovern, AG Kunstgeschichte mit links
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Neuerscheinung
Heft 2.2025
Wohnen mit Klasse
hg. v. Amelie Ochs und Rosanna Umbach
Wohnen und Klasse sind untrennbar miteinander verbunden. Die Beiträge des Heftes analysieren diese Verbindung mit Blick auf Wohnbilder in Fotografie, Film, Zeitschriften, Architektur(debatten) und auf Social Media und diskutieren, wie darin Klassenverhältnisse sichtbar und unsichtbar gemacht werden. Die Debatte zum Thema Kunstgeschichte mit links wird in einem Gespräch unter dem Titel «Kunstgeschichte ist immer politisch» fortgeführt und durch zwei Nachrufe auf das kunsthistorische Institut in Osnabrück ergänzt.
Inhalt
Neuerscheinung
Heft 1.2025
Digitale Genres
hg. v. Jan von Brevern und Julian Blunk
Digitale Distributionsplattformen und Social Media lassen Gattungen verschwinden, bringen neue hervor und verändern deren Funktion radikal. Mit Bezug auf aktuelle Gattungstheorien untersuchen die Beiträge in diesem Heft, wie TikTok und Instagram neue Diskursformen und -gemeinschaften produzieren, was digitale Ausstellungen sind, wie Podcasts juristisch intervenieren und warum sich die Gegenwartskunst für TV-Genres interessiert. Gegen die modernistische These vom Obsoletwerden der Gattungen gerichtet, fragt das Heft damit ausdrücklich nach den sozialen, ästhetischen und epistemischen Potenzialen von Gattungen und Genres in der digitalen Gegenwart.
Inhalt