kritische berichte.
Zeitschrift für Kunst- und Kulturwissenschaften
Mitteilungsorgan des Ulmer Vereins - Verband für Kunst- und Kulturwissenschaften e.V.
Redakteur:in (all genders) für die kunst- und kulturwissenschaftliche Fachzeitschrift kritische berichte
Einsenden bis Freitag, 18.9.2026
Für die kunst- und kulturwissenschaftliche Fachzeitschrift kritische berichte. Zeitschrift für Kunst- und Kulturwissenschaften sucht der Ulmer Verein – Verband für Kunst- und Kulturwissenschaften e.V. zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Person, die als Redakteur:in (all genders) das bestehende Redaktionsteam für einen Zeitraum von fünf bis sechs Jahren bereichern. Um ein diverses und inklusives Redaktionsteam zu fördern, ermutigen wir insbesondere Personen zur Bewerbung, deren Perspektiven in kulturellen und akademischen Kontexten weiterhin unterrepräsentiert sind, darunter BIPOC, LGBTQIA+-Personen, Menschen mit Behinderungen, Erstakademiker:innen, Personen mit Migrationsgeschichte sowie Menschen mit Care-Verantwortung. Es handelt sich um eine ehrenamtliche Position, die remote ausgeführt werden kann.
Die Zeitschrift erscheint vierteljährlich und konzentriert sich auf thematische Ausgaben, die einer kritischen Kunstgeschichte und emanzipatorischen Perspektiven auf Architektur-, Kultur- und Bildwissenschaften verpflichtet sind. Einen Eindruck der bisherigen Themenhefte gibt das Online-Archiv (https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/kb/index). Seit 2025 erscheint die Zeitschrift ausschließlich im Diamond open access bei arthistoricum.net.
Der Ulmer Verein hält das Redaktionsteam bei ordnungsgemäßer Tätigkeit von Verbindlichkeiten frei (§12 Vereinssatzung).
Was sind die Tätigkeitsbereiche?
Neben dem kritischen Hinterfragen aktueller Forschungsthemen gehört zu den Aufgaben eine proaktive und kollaborative Beteiligung an den bereits bestehenden Tätigkeiten des Redaktionsteams. Das sind im Einzelnen:
Welche Voraussetzungen sind notwendig?
Wie läuft der Bewerbungsprozess ab?
Bitte senden Sie Ihre Bewerbungsunterlagen mit Motivationsschreiben, CV, Publikationsliste mit Themenschwerpunkten und einem ersten Themenvorschlag in deutscher oder englischer Sprache in einem PDF bis zum 15. September 2026 an vorstand@ulmer-verein.de und redaktion@kritische-berichte.de. Nach Eingang der Unterlagen erhalten Sie eine Eingangsbestätigung. Im Anschluss an die Sichtung aller eingegangenen Materialien werden die Auswahlgespräche mit Redaktion und Vorstand online stattfinden. Die Wahl in die Redaktion obliegt der Mitgliederversammlung des Ulmer Vereins, voraussichtlich im November 2026.
An wen wende ich mich bei Rückfragen?
Für Rückfragen zum Bewerbungsprozess steht Ihnen der Vorstand des Ulmer Vereins (vorstand@ulmer-verein.de) zur Verfügung. Rückfragen zu den redaktionellen Arbeitsabläufen innerhalb der Redaktion beantwortet sehr gern das aktuelle Team (redaktion@kritische-berichte.de).
Gebäude benutzen. Architektur zwischen Konzept, Planung und Aneignung
hrsg. von Markus Dauß und Hannah Wiemer
Dieser Sonderband der kritischen berichte untersucht die historische Genese der Figur des Nutzers an der Schnittstelle von Architektur, Technik und Gesellschaft. Die Beiträge zeichnen die Transformation dieser Subjektfigur im 20. Jahrhundert nach – vom beobachteten Individuum über den kybernetisch modellierten Akteur bis zum Teilnehmer komplexer Netzwerke. Analysiert werden Planungsmodelle, in denen Räume, Infrastrukturen und technische Systeme dazu dienen sollten, menschliches Verhalten zu organisieren, zu steuern oder vorhersehbar zu machen. Zugleich werden deren materielle Voraussetzungen, etwa fossile Energien und geschlechtsspezifische Ordnungen, kritisch beleuchtet. Der Band zeigt, wie Menschen planerische Vorgaben fortwährend aneignen, verändern oder unterlaufen, und versteht den modernen ‚user‘ als historisch hervorgebrachte, aber nie vollständig kontrollierbare Kategorie.
Markus Dauß/Hannah Wiemer
Using Buildings Architectural Knowledge at the Intersection of Concept, Planning, and Use
https://doi.org/10.11588/kb.2026.3.115715
Christa Kamleithner
Architecture as Infrastructure. On the History of the ‹User›
https://doi.org/10.11588/kb.2026.3.115716
Reinhold Martin
The Use of Oil Fire, Heat, and War in the Basement, 1900–1940
https://doi.org/10.11588/kb.2026.3.115744
Brigitte Sölch
(Imaginierte) Nutzer:innen öffentlicher Räume der Stadt zwischen Entwurfspräsentation und Alltagskritik
https://doi.org/10.11588/kb.2026.3.115745
Änne Söll
Playboy, Chefkoch oder Vater: Männer als (imaginäre) Nutzer von Küchen
https://doi.org/10.11588/kb.2026.3.115746
Jan Distelmeyer
Universitäten benutzen (An-)Ordnungen virtueller Räume – und medienwissenschaftliche Zugänge
https://doi.org/10.11588/kb.2026.3.115747
Daniel Gethmann
Vom Bewohner zum Nutzer. Über die Effekte eines architektonischen Paradigmenwechsels
https://doi.org/10.11588/kb.2026.3.115748
Max Stadler
Interface Problems in Late Capitalism
https://doi.org/10.11588/kb.2026.3.115749
Andreas Rumpfhuber
Die Einhegung des Dissens
https://doi.org/10.11588/kb.2026.3.115751
Julian Blunk
Betontherapie Zur Ausdeutung eines Stilphänomens in Brady Corbets The Brutalist
https://doi.org/10.11588/kb.2026.3.115752
Debattenbeitrag Klimagerechtigkeit
Susanne Witzgall
Kunstwissenschaft und ökologische Krisen. Ein Plädoyer für einen diffraktiv-transversalen Ansatz
https://doi.org/10.11588/kb.2026.3.115754
Nachruf
Daniela Mondini
In Erinnerung an Peter Cornelius Claussen (1944–2026)
https://doi.org/10.11588/kb.2026.3.115755
Gesamtes Heft:
https://doi.org/10.11588/kb.2026.3
The Gaze at the Ethnographic. Ethnography, Contemporary Art, and Heritage Communities
hg. von Catalina Alvarado-Cañuta, Sebastián Eduardo Dávila
Die Beitragenden dieses Heftes blicken auf das Ethnographische, wie es in der Geschichte und Praxis der zeitgenössischen Kunst, in Museen und in den Kämpfen von heritage communities zum Vorschein kommt. In künstlerischen, kuratorischen und Schreibpraktiken setzen sie ethnografische Sammlungen, heritage communities und Kunstkontexte in Beziehung und erkunden Wege, den ethnografischen Blick zu transformieren und auf kollaborative sowie reparative Ziele auszurichten.
INHALT
Prekäre Karrieren! Unter welchen Bedingungen wollen wir arbeiten?
Herausgeber:innen: Karoline Künkler, Kathrin Rottmann
Im Jahr 2022 hat die AG Arbeitsbedingungen Kunstwissenschaft im Ulmer Verein eine Umfrage zu den Arbeitsbedingungen in kunstwissenschaftlichen Berufsfeldern durchgeführt und deren Ergebnisse 2024 veröffentlicht. Sie sind noch immer aktuell, da sich unsere Arbeitsbedingungen seither nicht verbessert haben. In Anlehnung an die Umfrageergebnisse erweitert das vorliegende Heft die Debatte, indem es möglichst verschiedene Perspektiven sichtbar macht – auch solche, die nicht Gegenstand der Umfrage waren. Neben der notwendigen Kritik liefern die Beiträge konkrete Lösungsvorschläge, wie unsere Arbeitsbedingungen unter den gegebenen Bedingungen direkt an den Institutionen verbessert werden können.
Inhalt
| Karoline Künkler, Kathrin Rottmann | Prekäre Karrieren – wie lange noch? Kultur- und Wissenschaftspolitik ist auch Arbeitspolitik! https://doi.org/10.11588/kb.2026.1.114324 |
| Roland Kanz | Kunstgeschichte und Beruf Ein Vierteljahrhundert später https://doi.org/10.11588/kb.2026.1.114326 |
| Karoline Künkler | Freiberuflich in der Kunstwissenschaft Eine Analyse mit Handlungsoptionen https://doi.org/10.11588/kb.2026.1.114327 |
| Ruth Heftrig | DSelbstbewusst selbstständig Freie im Deutschen Verband für Kunstgeschichte https://doi.org/10.11588/kb.2026.1.114328 |
| Laura Windisch |
Kunsthistoriker:innen in der freien Wirtschaft Arbeitsrealitäten und Herausforderungen'
https://doi.org/10.11588/kb.2026.1.114329 |
| Annika Büttner, Johannes Müller-Kissing | Arbeitsbedingungen in der Denkmalpflege Best Practice aus Essen https://doi.org/10.11588/kb.2026.1.114330 |
| Autonome AG studentischer Beschäftigter an Hochschulen | Privilegiert prekarisiert – studentisch beschäftigt an Hochschulen https://doi.org/10.11588/kb.2026.1.114331 |
| Franziska Kaun, Susanne Müller-Bechtel, Sarah Sigmund | Lehrbeauftragte Einblicke in heterogene Beschäftigungsverhältnisse https://doi.org/10.11588/kb.2026.1.114333 |
| Urs Neuger | ‹Eigentlich ... ›. Prekäres von der Arbeit des Kunsthistorikers im Mittelbau https://doi.org/10.11588/kb.2026.1.114336 |
| Henrike Haug, Kathrin Rottmann, Tobias Rosefeldt | «Positiv sein, nach vorne blicken und Leute ermutigen, die mitmachen wollen.» Ein Interview zu Departmentstrukturen https://doi.org/10.11588/kb.2026.1.114337 |
| Sarah Hegenbart, Emilia Krellmann, Anna-Jo Weier | Neurechte Angriffe auf Kulturpolitik und Wissenschaft kontern Interview zur «Initiative Provenienzforschung stärken!» https://doi.org/10.11588/kb.2026.1.114338 |
| Alessa K. Paluch | Wer kann sich das leisten? Ein klassensensibler Blick auf die Debatte «Arbeitsbedingungen» https://doi.org/10.11588/kb.2026.1.114339 |
| Luise Klonowski | An die Arbeit! Kunsthistoriker:innen in Gewerkschaften https://doi.org/10.11588/kb.2026.1.114340 |
| Debattenbeitrag | Klimagerechtigkeit |
| Hui Luan Tran, Maurice Saß | Träumen auf dem Boden der Tatsachen Wie geht klimagerechte Kunstgeschichte? Gespräch mit David Ganz, Lilian Haberer, Kaja Ninnis und Miriam Szwast https://doi.org/10.11588/kb.2026.1.114342 |
Antirassistische Kunstgeschichte
hg. v. Daniel Berndt, Nadine Jirka, Charlotte Matter, Rosa Sancarlo (CARAH – Collective for Anti-Racist Art History) und Henry Kaap
Das Heft soll einen Beitrag zur Entfaltung einer antirassistischen Kunstgeschichte leisten – allgemein als ein zentrales Anliegen für die Disziplin und spezifischer in Verantwortung gegenüber den historischen wie gegenwärtigen Konstellationen des europäischen und deutschsprachigen Kontextes. Die Beiträge und ihre unterschiedlichen methodischen Ansätze beleuchten Verflechtungen mit kolonialen Vergangenheiten ebenso wie gegenwärtige rassistische und diskriminierende Prägungen, die gesellschaftliche Wirklichkeit, Wissenschaft und Kunst gleichermaßen durchziehen. Dabei eröffnen sie Perspektiven auf Möglichkeiten kritischer Revision, solidarischer Wissensproduktion sowie ästhetischer und kuratorischer Praxis, die die bestehenden Machtverhältnisse sichtbar machen, befragen und transformieren wollen.
Inhalt
| Daniel Berndt, Charlotte Matter, Rosa Sancarlo | Editorial: Wege zu einer antirassistischen Kunstgeschichte https://doi.org/10.11588/kb.2025.4.113081 |
| Jacqueline Francis, Camara Dia Holloway | Working Towards a Critical Race Art History https://doi.org/10.11588/kb.2025.4.113082 |
| Chanyoung Park | Yellow Feelings. Emotional Racialized Encounters and Ornamental Subjectivity https://doi.org/10.11588/kb.2025.4.113083 |
| Viviana Gravano | Die ikonografischen Wurzeln des Rassismus in Italien https://doi.org/10.11588/kb.2025.4.113084 |
| Fiona McGovern |
"moving out of the ivory tower and into the workplace". Ein Kommentar zum Wiederabdruck von 'Working Women/Working Artists/Working Together'
|
| Jeff Bowersox im Gespräch mit CARAH | «Who Is This Black Man in a Prussian Spiked Helmet?» A Conversation with Jeff Bowersox from the Black Central European Studies Network https://doi.org/10.11588/kb.2025.4.113085 |
| Susanne Huber | Ungesetzte Sperrfrist. Überlegungen zu situierter Körpergeschichtlichkeit in James Gregory Atkinsons Zeitkapseln https://doi.org/10.11588/kb.2025.4.113086 |
| Gürsoy Doğtaş | «...who’s afraid of red, yellow and blue?» Augenarbeit in der Fabrik https://doi.org/10.11588/kb.2025.4.113088 |
| Daniel Berndt | Antirassismus in der DDR – zwischen Ideal, Bildpolitik und Realität https://doi.org/10.11588/kb.2025.4.113088 |
| Tasnim Baghdadi, Eric Otieno Sumba und Marilyn Umurungi im Gespräch mit Charlotte Matter | «Ich sehe Dich und ich sorge mich um Dich» Museen und antirassistische Praktiken https://doi.org/10.11588/kb.2025.4.113090 |
| Larissa Tiki Mbassi | Why Does a Plaque at the Espace Tilo Frey Still Mention Louis Agassiz? Detouring as a Methodological Tool to Reveal Diverting Tactics, p. 103-111 https://doi.org/10.11588/kb.2025.4.113091 |
| Debattenbeitrag | Kunstgeschichte mit links: Zu Vergangenheit und Zukunft der kritischen Kunstwissenschaften |
| AG Kunstgeschichte mit links (Irene Below, Katja Bernhardt, Henrike Haug, Andreas Huth, Fiona McGovern) | Präteritum und Präsens, gern Imperfekt und natürlich Futur. Zugänge zur Kunstgeschichte mit links https://doi.org/10.11588/kb.2025.4.113093 |
| Nachruf | |
| Karin Gludovatz | Nachruf auf Daniela Hammer-Tugendhat (1946–2025) https://doi.org/10.11588/kb.2025.4.113759 |
Intersektionalität und Ausstellungsgeschichte / Intersectionality and Exhibition History
hg. v. Maria Bremer und Isabelle Lindermann
Das Heft knüpft an die Konjunkturen des Intersektionalitätsbegriffs an und fragt, inwiefern dieser als sozialhistorisch fundiertes Konzept nicht nur gegenwartsbezogen verstanden, sondern auch rückblickend auf Kunstausstellungen angewendet werden kann – als ein produktives Werkzeug der Ausstellungsgeschichte. Intersektionalität bezeichnet im Ausstellungsmodus sowohl das Zusammenwirken verschiedener Diskriminierungsformen als auch Strategien zu deren Sichtbarmachung und Überwindung. Kann deren Berücksichtigung in der Analyse etablierte Ausstellungsgeschichten infrage stellen und zugleich der Tendenz zur Partikularisierung dieses kunsthistorischen Arbeitsbereichs entlang singulärer Identifikationskategorien entgegenwirken?
Inhalt
| Maria Bremer / Isabelle Lindermann (Hg.) | Editorial: Intersektionalität und Ausstellungsgeschichte https://doi.org/10.11588/kb.2025.3.111512 |
| Maria Bremer / Isabelle Lindermann (ed.) | Editorial: Intersectionality and Exhibition History |
| Jeannine Tang |
Intersectionality by Other Means. Jeannine Tang in Conversation with Maria Bremer and Isabelle Lindermann
|
| Lucy R. Lippard / Candace Hill-Montgomery |
Working Women/Working Artists/Working Together
|
| Fiona McGovern |
"moving out of the ivory tower and into the workplace". Ein Kommentar zum Wiederabdruck von 'Working Women/Working Artists/Working Together'
|
| Clarissa Ricci |
1970s Feminisms at the Venice Biennale
|
| Carina Engelke |
Intersektionalität im Modus künstlerisch-kuratorischer Kollektivität? Die Ausstellungsreihe Events des New Museum in New York (1980–1983)
|
| Silvia Maria Sara Cammarata |
The Exhibition as a Critical Tool: Guerrilla Girls’ Practices between Activism and Institution since 1985
|
| Shirin Graf |
Die Ausstellung One Day We Shall Celebrate Again: RomaMoMA bei der documenta fifteen (2022) – intersektional gelesen
|
| Debattenbeitrag | Kunstgeschichte mit links: Zu Vergangenheit und Zukunft der kritischen Kunstwissenschaften |
| Irene Below / Isabelle Lindermann / Fiona McGovern |
Kunstvermittlung und Ausstellungspraxis. Auf der Suche nach einer emanzipatorischen Kunstgeschichte nach 1967
Irene Below im Gespräch mit Isabelle Lindermann und Fiona McGovern, AG Kunstgeschichte mit links |
Wohnen mit Klasse
hg. v. Amelie Ochs und Rosanna Umbach
Wohnen und Klasse sind untrennbar miteinander verbunden. Die Beiträge des Heftes analysieren diese Verbindung mit Blick auf Wohnbilder in Fotografie, Film, Zeitschriften, Architektur(debatten) und auf Social Media und diskutieren, wie darin Klassenverhältnisse sichtbar und unsichtbar gemacht werden. Die Debatte zum Thema Kunstgeschichte mit links wird in einem Gespräch unter dem Titel «Kunstgeschichte ist immer politisch» fortgeführt und durch zwei Nachrufe auf das kunsthistorische Institut in Osnabrück ergänzt.
Inhalt
| Amerlie Ochs / Rosanna Umbach (Hg.) | Wohnen mit Klasse. Editorial https://doi.org/10.11588/kb.2025.2.110092 |
| Jorun Jensen / Christiane Keim | Un/sichtbare Klassenverhältnisse im Neuen Bauen. Jorun Jensen und Christiane Keim im Gespräch mit den Herausgeberinnen https://doi.org/10.11588/kb.2025.2.110093 |
| Valentin J. Hemberger | (K)Eine Revolution im Alltag. Darstellung und Aushandlung proletarischen Wohnens in ausgewählten kommunistischen Zeitschriften der Weimarer Republik https://doi.org/10.11588/kb.2025.2.110094 |
| Sophie Eisenried | Revolution begins at home oder: Über die Möglichkeit einer intersektionalen Kritik des Wohnens https://doi.org/10.11588/kb.2025.2.110095 |
| Gabu Heindl / Nina Manz | Klasse Eigentumswohnung. Vermögensungleichheiten in der kritischen Wohnraumforschung https://doi.org/10.11588/kb.2025.2.110096 |
| Friederike Nastold / Barbara Paul | Souterrain, Villa und Treppen. Klassenübergänge, Affekte und Hemi-Parasitäres in Bong Joon-hos Parasite (2019) https://doi.org/10.11588/kb.2025.2.110097 |
| Philipp Hagemann / Alexander Wagner | Klassenräume. Begriffsarbeit am ‹Wohnen› https://doi.org/10.11588/kb.2025.2.110099 |
| Bernadette Krejs | Wohnen und Klasse auf Social Media: neue Werte- und Ästhetikgemeinschaften https://doi.org/10.11588/kb.2025.2.110100 |
| Matthias Noell | Architekturtheorie und Klassismus. Anmerkungen zu einem Forschungsdesiderat https://doi.org/10.11588/kb.2025.2.110102 |
| Debattenbeitrag | Kunstgeschichte mit links: Zu Vergangenheit und Zukunft der kritischen Kunstwissenschaften |
| Charlotte Püttmann / Hannah Rhein / Henrike Haug / Andreas Huth | Kunstgeschichte ist immer politisch. Charlotte Püttmann / Hannah Rhein (AG edk) im Gespräch mit Henrike Haug und Andreas Huth (AG Kunstgeschichte mit links) https://doi.org/10.11588/kb.2025.2.110104 |
| Nachruf | |
| Martin Papenbrock | Kunstgeschichte in Osnabrück. Die frühen Jahre https://doi.org/10.11588/kb.2025.2.110106 |
| Kirsten Lee Bierbaum | Blick zurück auf die Schließung des Kunsthistorischen Instituts in Osnabrück https://doi.org/10.11588/kb.2025.2.110107 |
Digitale Genres
hg. v. Jan von Brevern und Julian Blunk
Digitale Distributionsplattformen und Social Media lassen Gattungen verschwinden, bringen neue hervor und verändern deren Funktion radikal. Mit Bezug auf aktuelle Gattungstheorien untersuchen die Beiträge in diesem Heft, wie TikTok und Instagram neue Diskursformen und -gemeinschaften produzieren, was digitale Ausstellungen sind, wie Podcasts juristisch intervenieren und warum sich die Gegenwartskunst für TV-Genres interessiert. Gegen die modernistische These vom Obsoletwerden der Gattungen gerichtet, fragt das Heft damit ausdrücklich nach den sozialen, ästhetischen und epistemischen Potenzialen von Gattungen und Genres in der digitalen Gegenwart.
Inhalt
| Jan von Brevern, Julian Blunk (Hg.) | |
| Jan von Brevern | Die Persistenz der Gattungen. Editorial https://doi.org/10.11588/kb.2025.1.108542 |
| Julius Schwarzwälder | Verlaufende Verbindlichkeit. Mikrogenres auf TikTok https://doi.org/10.11588/kb.2025.1.108544 |
| Manuela Klaut | Das Gesetz als Genre. Digitale Orte der unterhaltsamen Gerichtsbarkeit https://doi.org/10.11588/kb.2025.1.108545 |
| Lukas Töpfer | Web-Site-Specificity. Zur Medien- und Ortsspezifik der digitalen Ausstellung https://doi.org/10.11588/kb.2025.1.108546 |
| Dennis Jelonnek | Gespräch vor digitalen Bildern. Sammlungs-Interieurs auf Instagram https://doi.org/10.11588/kb.2025.1.108547 |
| Tobias Ertl | Der Weltgeist als Horror-Mystery-Sci-Fi-Thriller. Soziale Differenzierung und kapitalistische Totalität in Melanie Gilligans Video-Serie Popular Unrest (2010) https://doi.org/10.11588/kb.2025.1.108548 |
| Debattenbeitrag | Kunstgeschichte mit links: Zu Vergangenheit und Zukunft der kritischen Kunstwissenschaften |
| Silke Wenk / Henrike Haug / Andreas Huth | “Da habe ich dann gedacht: Jetzt reicht es”: Silke Wenk im Gespräch mit Henrike Haug und Andreas Huth, AG Kunstgeschichte mit links im Ulmer Verein https://doi.org/10.11588/kb.2025.1.108549 |
| Nachruf | |
| Philipp Zitzlsperger | Nachruf auf Jörg Trempler (1970-2024) https://doi.org/10.11588/kb.2025.1.108550 |
Emails an die Redaktion:
redaktion [AT] kritische-berichte.de
oder
kritische-berichte [AT] ulmer-verein.de
Von der unaufgeforderten Einreichung von gedruckten Rezensionsexemplaren bitten wir abzusehen.