Kunsthistorischer Studierendenkongress

Der KSK ist der Kunsthistorische Studierendenkongress. Seit seiner Gründung im Jahr 1969 wird er vom Ulmer Verein in seinem Anliegen, die Studierenden aus Österreich, Deutschland und der Schweiz zu vernetzen und ihre Belange zu vertreten, unterstützt.

Der seit 2013 bestehende KSK-Sprecher_innenrat ist weiterhin aktiv darum bemüht, die deutschsprachigen Studierenden der Kunstgeschichte auch abseits der beiden Konferenzen zu vertreten. Unter anderem wurde eine ständige Internetpräsenz unter www.derksk.org eingerichtet. 

Call for Papers

100. KSK in München (17.-20. Februar 2022)

Der Kunsthistorische Studierendenkongress feiert Jubiliäum. Vom 17.-20. Februar 2022 findet die 100. Ausgabe zum Thema VER•WANDLUNG•EN als hybride Veranstaltung am Institut für Kunstgeschichte der Ludwig-Maximilians-Universität und am Zentralinstitut für Kunstgeschichte in München. Regelmäßige Updates folgen unter www.derksk.org

Instagram: https://www.instagram.com/derksk.offiziell/

Vom gotischen Flügelaltar über Allegorien in der Malerei der Renaissance, die Emanzipation des Künstlers von seinem Handwerkerstatus, Bilderstürme, endlose Streitigkeiten im Französischen Salon des 19. Jahrhunderts, Tug-of-War-Kämpfe zwischen Realismus und Abstraktion, Manifeste vielzähliger Ismen, die zunehmende „Entdeckung“ von Künstlerinnen im Verlaufe der letzten Jahrzehnte, hin zu einer zunehmenden Asynchronität von Kunstgeschichtsschreibung im Verlauf des 20. Jahrhunderts, einer stark polemisierten „Kunstgeschichte der Welt“ und den Digital Humanities, Datenbanken und NFTs: Verwandlung, Metamorphose und Transformation sind ständige Begleiterinnen der Kunst(geschichte).

Gerade das vergangene Jahr verdeutlichte, wie sich das Leben von uns Studierenden in kürzester Zeit extrem ändern kann. Seit dem Ausbruch der Pandemie Anfang 2020 sind drei digitale Semester vergangen und die letzten zwei KSK fanden online statt. An den Universitäten und darüber hinaus führte die zeitweise Isolation dazu, dass schon zuvor existente Probleme mit einer neuen Dringlichkeit und Aktualität in den Vordergrund getreten sind. Postkoloniale Debatten, Gleichstellung, Beschäftigungsverhältnisse an unterschiedlichen Institutionen der Kunstwelt und strukturelle Probleme an Universitäten sind nur einige davon. Auch Fragestellungen wie diese sehen wir als interessante Diskussionsansätze, die dabei helfen können, unsere Disziplin zu formen und weiterzuentwickeln.

Unser Thema VER•WANDLUNG•EN bezieht sich demnach nicht nur auf künstlerische Sujets verschiedener Epochen, sondern auch auf Methoden, Strukturen und Institutionen der Kunstgeschichte und angrenzender Disziplinen. Als Organisationsteam des 100. KSK erachten wir es als substantiell, einen aktiven Austausch unter den Studierenden zu fördern. Da dieser Aspekt einen hohen Stellenwert in der nun fünfzigjährigen Geschichte der KSK einnimmt und eingenommen hat, möchten wir darauf einen besonderen Fokus legen.

Du hast dich in deiner Hausarbeit, der BA, MA, Dissertation oder einem Herzensprojekt mit dem Thema VER•WANDLUNG•EN - inhaltlicher, methodischer oder struktureller Natur - in der Kunstgeschichte, den Bildwissenschaften oder einer angrenzenden Disziplin beschäftigt?

Dann bewirb dich mit deiner Idee für einen 20-minütigen Vortrag (vor Ort oder als Online-Übertragung) oder einen max. 1,5-stündigen Workshop beim 100. KSK in München und schick uns dafür ein kurzes Exposé (max. 2.500 Zeichen) in deutscher oder englischer Sprache sowie deinen akademischen Lebenslauf bis zum Freitag, den 31.12.2021 an 100.ksk.muenchen@derksk.org.

Reise- und Übernachtungskosten werden bezuschusst.

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Institut für Kunstgeschichte
c/o Organisationsteam des KSK
Zentnerstraße 31
Zimmer 115
80798 München


Kontakt
Postanschrift

Ulmer Verein - Verband für Kunst- und Kulturwissenschaften e.V.

c/o Institut für Kunst- und Bildgeschichte
Humboldt-Universität zu Berlin
Unter den Linden 6 
10099 Berlin


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