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85. KSK 11/2013 in Berlin

zum Thema "Ganz glatt und wie geleckt?! – Kunstgeschichte auf dem Laufsteg"

Programm des 85. KSK in Berlin

Donnerstag, 21. November 2013

ab 14 Uhr:        Anmeldung + Kaffee

ab 16 Uhr:        Besuch der Ausstellung „Oberflächenspannung“

ab 18.30 Uhr:   Eröffnung des 85. KSK und Vernissage der Ausstellung

im Anschluss: Umtrunk „Get to know“

 

Freitag, 22. November 2013

ab  9 Uhr:        Gemeinsames Frühstück in Bethanien

ab 10 Uhr:       Spiel, Speis und Trunk
Regellosigkeiten an der Tafel der Frühen Neuzeit
(Daniela Maier, Bern)

Kaffeepause 

ab 11 Uhr: Impressionistische Malerei als „Screenshot“ der alltäglichen Modenschau im Paris des 19. Jahrhunderts
Die Modezeitschrift und ihre Illustrationenals mediales Inspirationsobjekt für die Parisienne, den Dandy und die Künstler – Vermittler zwischen (Massen-)Ware, (Haute) Couture und Künstler.
(Sebastian Kneißl, Eichstätt-Ingolstadt) 

Kaffeepause 

ab 12 Uhr:    Unvollständigkeit als Perfektion   
(Aaron Zielinski, Frankfurt am Main)

ab 13 Uhr: Mittagspause

ab 14.30 Uhr: Rundgänge, Besuche und Gespräche

Junge Galerien und Projekträume um Bethanien

      mit Stefanie Gerke, NICHE e.V.

Kunst aufräumen, Kategorieren schaffen, Rezeption erleichtern?
Die neue Sammlungspräsentation der Kunst ab 1945 bis heute

Besuch der Berlinischen Galerie und Gespräch
 mit Herrn Fassbender
(Kuratorische Leitung d. Abteilung Bildende Kunst) 

StreetArt in Xberg: Ein Rundgang

mit Kai Jakob 

Ein Beruf verabschiedet sich von der Beamtenlaufbahn und wird Trendsetter

Rundgang im Hamburger Bahnhof
mit Dr. Britta Schmitz
(Oberkustodin des Hamburger Bahnhofs) 

Unser exotischer Nachbar im Osten?
Polnische Kunst in Berlin für die kulturelle Überwindung der Oder/Neiße-Grenze<

Galerie ZAK/Branicka
mit Frau Branicka und Frau Zak 

Die Verwendung von Kunst zur Aufarbeitung deutscher Geschichte im Namen der Regierung

Deutsches Historisches Museum
Frau Dr. Segelken 

Kunstgeschichte zwischen Markt und Politik

Kunsthaus Lempertz
mit Herrn von Seldeneck 

Kunst und Kunstgeschichte, wer braucht wen wieviel?
Atelierbesuch in Neukölln

Claudia von Funcke
(Kunsthistorikerin und Künstlerin) 

Treffpunkt für alle Rundgänge  und Gespräche
in Bethanien um 14.30 Uhr s.t.!

 

ab 19 Uhr:       Diskussionsforum 

„Kunstgeschichte zwischen Wissenschaft und Politik - 
Verantwortung und Möglichkeit oder doch Ohnmacht einer Disziplin?“

im Anschluss: Abendgestaltung „Come together“

 

Samstag, 23. November 2013

ab 9 Uhr:         Gemeinsames Frühstück in Bethanien

ab 10 Uhr:       Der Kurator als Koproduzent der Kunst
(Birthe Mühlhoff, Paris/Hamburg)

Kaffeepause

ab 11 Uhr:     Biologisches Apriori?
(Josefine Biskup, Zürich)

ab 12.oo Uhr:  Mittagspause

ab 13.30 Uhr:  I. Diskussionsrunden, Streitgespräche, Open Space

Die Kunstgeschichte ist tot - Lang lebe die Kunstgeschichte.
Ein Streitgespräch.
(Lisa Einzmann/Maria Feher)

Praxis – Probleme – Perspektiven
Das kunsthistorische Leben und Arbeiten in einer
sich wandelnden Bibliotheks-, Archiv-, Wissenschafts-,
Hochschul- und Medienlandschaft

Ein offener think tank für angehende KunsthistorikerInnen
(Martin Höppl)

ab 15.00 Uhr:  II. Workshops, Streitgespräche, Vorbereitung des Plenums

Reform-Workshop, die Dritte:

Das Projekt "Die Zukunft des KSK" nach Wien und Zürich

und in der VollVersammlung in Berlin

Diskussion, Inhalt, Vorbereitung

ab 17 Uhr:     Vollversammlung aller Studierenden des deutschsprachigen Raumes

im Anschluss: Abendgestaltung „Let´s be us!“

 

Sonntag, 24. November 2013

ab 9 Uhr:         Gemeinsames Frühstück in Bethanien

ab 10 Uhr:      Lucas Cranach - Originale in Serienproduktion? 
(Julia Brandt, Mainz) 

Kaffeepause 

ab 11 Uhr:      Die Spielwiese eines Prinzen 
Schloss Hohenschwangau und Prinz Maximilian von Bayern   
(Maria Thesing, Zürich)  

Kaffeepause

ab 12 Uhr:    Geteilte Einheit
Fritz Cremers Figurenensemble Aufbauhelfer und Aufbauhelferin      
(Tilmann Steger, HU Berlin)

im Anschluss: Abschluss und Übergabe an München


Ganz glatt und wie geleckt?!“ Kunstgeschichte auf dem Laufsteg

Call for Papers für den 85. Kunsthistorischen StudierendenKongress (KSK)

CALL FOR PAPERS

Unter diesem Motto wird der 85. Kunsthistorische StudierendenKongress vom 21. bis 24. November in Berlin stattfinden. Nach den vorangegangenen Kongressen in Wien und Zürich sollen die Reflektionsprozesse, die während der Vollversammlung aller Studierenden in Bamberg 2012 begonnen wurden, zusammengeführt werden.

Der Kongress wird an insgesamt drei Tagen über drei miteinander verschränkten Sessions stattfinden.

Das Motto für den Winter-KSK steht für diese drei Sessions: Spielwiese, Nabelschau und Weltenbruch. Sie möchten einen Raum bieten, in dem die TeilnehmerInnen hinter die häufig viel zu perfekte, glatte Fassade von Objekten, Methoden, Strukturen und Entscheidungen blicken, diese hinterfragen, dekonstruieren und neue Perspektiven debattieren können. Die Kunstgeschichte mit ihrem internen und externen Handlungsfeldern soll kritisch auf dem Laufsteg von allen Seiten betrachtet werden können.

Session 1: Spielwiese

Für die am Vormittag angesiedelte Ebene im klassischen Tagungsstil sollen zum Thema des KSK wissenschaftliche Thesen/Probleme im Mittelpunkt stehen.

Die Möglichkeiten sind hierbei breit gefächert. Denkbar wären Vorschläge aus folgenden Bereichen: die idealisierte Mittelalterrezeption des Historismus, die absichtliche Gefälligkeit von Kunst, Realienkunde aller Epochen, die Inszenierung von Mode/Modeshows/Modefotographie, Ästhethik und Ikonographie von Musikvideoclips, Präsentations- und Repräsentationsbauten, Auftragskunst, Materialikonographie, Industriedesign, Werbedesign/Werbeästhetik, digitale Designrevolution, Urbanisierung/Gentrifizierung/Sanierung.

Das Thema des KSK ist absichtlich breit aufgestellt und assoziativ angelegt. Angesprochen werden sollen Studierende aller kunstwissenschaftlichen Disziplinen und Methodiken sowie alle akademischen Altersstufen, von Thesen aus Abschlussarbeiten bis zur Lust an einer abwegigen Idee. Auch interdisziplinär angelegte Vorträge oder Ideen aus anderen wissenschaftlichen Disziplinen werden ausdrücklich gewünscht.

 Session 2: Nabelschau

Neben den fachlich-thematischen Möglichkeiten soll aber auch (Selbst-)Reflexion betrieben werden. Neue oder alte methodische Ansätze sollen an Beispielen vorgeführt werden um die Vielfalt der Herangehensweisen innerhalb der Kunstgeschichte zu verdeutlichen. Kritische Reflexion der eigenen Methodik oder der Anderer soll im Fokus stehen, aber auch neue Ideen aus anderen Disziplinen, die für das Fach einen anderen Blickwinkel und interessante Erkenntnisse ermöglichen könnten. Auch hier ist der Begriff „Spielwiese“ im Sinne eines Ausprobierens und Austestens Grundlage.

Session 3: Weltenbruch

Aus diesen vorangegangenen Überlegungen ergibt sich die dritte Ebene des KSK: Die Kunstgeschichte in der Welt. Wie werden kulturpolitische Prozesse und Entscheidungen von der Wissenschaft gesehen, begleitet, kommentiert, eingeschätzt? Welche Rolle spielen akademische ExpertInnen hierbei? Bekannte Beispiele für Kulturpolitik wären: das Berliner Schloss, die Debatte um die Gemäldegalerie in Berlin, die „archäologische Rekonstruktion“ der Dresdner Frauenkirche. Es stellt sich die Frage nach der Akteurin Kunstgeschichte, ihrer Wahrnehmung von innen und von außen und ihrer (Selbst)Darstellung in der Politik, den Medien oder der Hochschullandschaft.

Hierzu gehört auch eine Debatte um die aktuelle Situation der Geisteswissenschaften innerhalb der deutschen Hochschulpolitik am Beispiel der Kunstgeschichte oder einzelner Disziplinen (Mediävistik, Architekturgeschichte).

Aber auch die Stellung der Studierenden innerhalb und außerhalb der akademischen Welt soll verortet werden, (Un)Möglichkeiten aufgezeigt und Standpunkte formuliert werden.

 

Für alle drei Ebenen des KSK können neben klassischen Vorträgen mit anschließender Diskussion auch andere Formen des Austausches wie Workshops, Diskussionsrunden, Exkursionen, Podiumsdiskussion etc. gewählt werden.

 

Wir bitten bis zum 25. Oktober 2013 um die Einreichung von Exposés mit einer Textlänge von max. 300 Wörtern als PDF an kskberlin@gmail.com. Einige Angaben zur Person (Hochschule, Fachsemester, Studiengangskombination) bitten wir auch mitzusenden.

Kosten für Anreise und Übernachtung können nach finanzieller Lage unter Umständen anteilig übernommen werden. Für Fragen und Anregungen stehen wir gern via Mail oder der Homepage www.kskberlin2013.wordpress.com oder der Facebook-Seite „85. Kunsthistorischer Studierendenkongress“ zur Verfügung.

Kontakt
Postanschrift

Ulmer Verein - Verband für Kunst- und Kulturwissenschaften e.V.

c/o Institut für Kunst- und Bildgeschichte
Humboldt-Universität zu Berlin
Unter den Linden 6 
10099 Berlin