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71. KSK 12/2006 in Tübingen

zum Thema "Grenzgänge"

http://www.fs-kunstgeschichte.uni-tuebingen.de/ksk/ksk.html

Der 71. Kunsthistorische Studierenden Kongress fand vom 1.-3. Dezember 2006 in Tübingen statt. Zahlreiche Studierende der Kunstgeschichte/Kunstwissenschaften aus Deutschland, Österreich und der Schweiz nahmen am Kongress teil und machten diesen nicht allein durch ihr reges Interesse zu einen außergewöhnlichen Erfolg. Die interessanten und glänzend von den RednerInnen und LeiterInnen vorbereiteten Vorträge und Workshops kreisten alle um die Themenstellung "Grenzgänge" und führten zu reichhaltigen Diskussionen, die sich auch immer mit den Fächern und deren hochschulpolitische Situation auseinandersetzen. Ein Rahmenprogramm rundete den KSK ab und bot die Möglichkeit sich auch gegenseitig kennenzulernen.
 
Die Arbeitsgruppe KSK-Tübingen möchte sich nochmals herzlich bei allen Teilnehmenden und RednerInnen bedanken! Mit großer Freude registrierte die Arbeitsgruppe die Beteilung am Kongress und letztlich auch das Engagement, den KSK auch in Zukunft weiterzuführen. In der abschließenden Vollversammlung wurde beschlossen, dass gleich im nächsten Sommersemester der 72. KSK in Halle a.d. Saale stattfinden wird.
 

Vermitteln • Erfahren • Diskutieren • Weiterdenken
Auf dem KSK treffen sich Studierende der Kunstgeschichte und der
Kunstwissenschaften aus dem deutschsprachigen Raum, um über diese
Fächer zu diskutieren, dessen Zukunft zu erörtern und Erfahrungen
auszutauschen.
 
Vorträge, Workshops und ein kulturelles Rahmenprogramm sollen zur
Kommunikation anregen. Dazu laden wir alle Studierenden der Fächer herzlich
nach Tübingen zum 71. Kunsthistorischen Studierenden Kongress
ein. Thematisiert werden „Grenzgänge“: Kunst bedeutet oft Grenzüberschreitung
und die Kunstgeschichte soll als Folge des Bologna-Prozesses ein
grenzüberschreitendes europäisches Fach werden.
 

Programm des 71. KSK in Tübingen

 
Freitag, 1. Dezember 2006

16.00  Begrüßung der Teilnehmer durch die Arbeitsgruppe KSK Tübingen

16.30  Begrüßung der Teilnehmer durch Prof. Dr. Barbara Lange als Vertreterin des KHI

17.00       Vortrag 1:
               Tobias Schmid, Tübingen:
               "Das Unwahre ist das Wahre' -
               Grenzerfahrungen zwischen Bild und Text"

19.00  Führung durch die Graphische Sammlung (Dr. Anette Michels)

20.30  Kaltes Buffet in der Burse

Samstag, 2. Dezember 2006

09.00       Vortrag 2:
               Rahel Meier, Zürich:
               "Matthias Grünewald - Grenzen des Ertragbaren"

10.00        Vortrag 3:
               Gabriel Hubmann, Wien:
               "Ce sont les regardeurs qui font les tableaux"
               Über die Rezeption des Werkes Marcel Duchamps im Hinblick auf die
Kunstentwicklung der Moderne.

11.00        Vortrag 4:
               Chrischona Schmidt, Freiburg:
               "Papunya Tula sprengt alle Grenzen - vom europäischen zum globalen Kunstbegriff"

12.00  Mittagessen

13.00  Altstadtführung

14.30         Vortrag 5:
               Nina Rind M.A., Frankfurt a.M.:
               "Hans Richter: Transmediale Gestaltung"

16.00         2 Workshops (bis 18.00)

       Workshop 1:
               Dr. habil. Kerstin Merkel, Eichstätt
                (Koordinatorin des Elitestudiengangs "Historische Kunst- und Bilddiskurse"):
               "Bachelor/Master in der Kunstgeschichte - Erfahrungen und Perspektiven"

       Workshop 2:
               Jürgen Bohm, Tübingen:
               "Kunstgeschichte als interdisziplinäre Wissenschaft? Versuch einer
               Umgrenzung des Fachs"
 

21.00  KSK-Feier im Club Voltaire

Sonntag, 3. Dezember 2006

09.30        Vortrag 6:
               Henrike Lange, Hamburg: 
               "Frida Kahlo: Grenzen sehen, gehen, überwinden"

10.30  Präsentation der Ergebnisse aus den Workshops

11.30  Mittagessen

12.30 Vollversammlung

13.30 Verabschiedung

14.30  Führung durch die Ausstellung "Klaus Staeck: Frohe Zukunft" in der Kunsthalle Tübingen (Dr. M. Hellmold)

16.30  Abreise
Kontakt
Postanschrift

Ulmer Verein - Verband für Kunst- und Kulturwissenschaften e.V.

c/o Institut für Kunst- und Bildgeschichte
Humboldt-Universität zu Berlin
Unter den Linden 6 
10099 Berlin