Redaktion
Ulrike Gehring
Geboren 1969, studierte Kunstgeschichte, Geschichte und Germanistik in Frankfurt am Main und Paris. 2003 promovierte sie über das ‹Licht› in der amerikanischen Kunst nach 1945. Von 2001 bis 2003 absolvierte sie ein wissenschaftliches Volontariat am Zentrum für Kunst und Medientechnologie (zkm karlsruhe), wo sie ab 2003 als Kuratorin arbeitete und die Ausstellung Obsessive Malerei konzipierte. Neben ihrer Museumstätigkeit nahm sie Lehraufträge an den Universitäten Frankfurt am Main und Heidelberg wahr. Seit dem Wintersemester 2003 ist sie Juniorprofessorin im Fach Kunstgeschichte an der Universität Trier mit dem Schwerpunkt Kunst der Moderne, insbesondere der Gegenwartskunst und den Neuen Medien. In ihrem aktuellen, bildwissenschaftlichen Forschungsprojekt zum Thema Welt-Bilder untersucht sie künstlerische und naturwissenschaftliche Darstellungen, die ein übergreifendes Bild von der Welt entwerfen und dem in seiner Ganzheit Ungesehenen oder Unsichtbaren eine visuelle Gestalt verleihen.
Joseph Imorde
Geboren 1963 in Emsdetten, hat Kunstgeschichte, Philosophie und Musikwissenschaft in Bochum, Rom und Berlin studiert und wurde 1997 an der Freien Universität Berlin mit einer Arbeit zur römischen Festarchitektur (Präsenz und Repräsentanz) promoviert. Er war von 1993 bis 1997 Redakteur der Zeitschrift Daidalos, von 1997 bis 2001 Assistent am Institut für Geschichte und Theorie der Architektur der ETH-Zürich. Als Stipendiat der Volkswagen- und Thyssen-Stiftung arbeitete er an einem Projekt zur Emotionalität in der Kunst (Affektübertragung) und habilitiert zur Zeit mit einer Arbeit zur Geschichte der Kunstgeschichte (Michelangelo Deutsch!).
Sabine Kampmann
Geboren 1972, hat Kunstgeschichte, Philosophie, Germanistik und Psychologie in Bochum und Pisa studiert. Sie war 2000 bis 2002 Promotionsstipendiatin der Studienstiftung des deutschen Volkes und ist seit 2002 wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig. 2005 Promotion über Autorschaftskonzepte in der Gegenwartskunst. Sie ist seit 2008 PostDoc-Kollegiatin im Graduiertenkolleg "Bild-Körper-Medium" an der HfG Karlsruhe und aktuell PostDoctoral Fellow am Kunsthistorischen Institut in Florenz. Arbeitsschwerpunkte bilden die Kunst des 19. bis 21. Jahrhunderts sowie visuelle Kultur in Theorie und Praxis. Aktuelles Forschungsprojekt zum Alter(n) in Kunst und visueller Kultur.
Tristan Weddigen
Geboren 1969 in Bern, hat Kunstgeschichte und Philosophie in Heidelberg, Rom, Cambridge und Berlin studiert und 2002 an der Technischen Universität Berlin über Raffaels Papageienzimmer – Ritual, Raumfunktion und Dekoration im Vatikanpalast der Renaissance promoviert. 2001-2008 war er Assistent am Institut für Kunstgeschichte der Universität Bern (Kunstgeschichte der Neuzeit und Moderne). 2008 wurde mit der Arbeit Die Sammlung als sichtbare Kunstgeschichte. Die Dresdner Gemäldegalerie im 18. und 19. Jahrhundert habilitiert. Zurzeit ist mit dem Projekt "Eine Ikonologie des Textilen in Kunst und Architektur" SNF-Förderungsprofessor an der Universität Lausanne. Er hat über Kunst und Kunsttheorie der frühen Neuzeit sowie über Methodenfragen publiziert.











